Veranstaltungsprogramm

Zielsetzung des Hauses der Braunschweigischen Stiftungen ist die Qualifizierung von Projektpartnern und Projekten, die Information und Motivierung potenzieller Stifter sowie die intensivere Vernetzung von Stiftungen, Sponsoren und Großspendern. Engagierte Bürger des Braunschweiger Landes sollen hier zielgerichtete Unterstützung für ihr Engagement erfahren.

Für die Fachvorträge zu stiftungsrelevanten Themen konnten namhafte Referenten gewonnen werden, die gerne (und ehrenamtlich) ihr Fachwissen an Stifter und Stiftungen, Projektpartner, bürgerschaftliche Interessierte, Medien und die interessierte Öffentlichkeit weitergeben.

 

Rückblick 2017

Welche Macht Wörter haben, welchen Respekt sie zollen - oder eben nicht - wird uns vor allem dann klar, wenn die richtigen Worte nicht gefunden wurden. Der Einsatz von Wörtern und die Verständigung über eine gemeinsame Wortwahl - das war das Thema der Oktober-Veranstaltung:  “Wording - die richtigen Wörter finden“ mit Daniela Kobelt.

Im vierstündigen Workshop wurde mit eindrücklichen Praxisbeispielen deutlich gemacht, wie unterschiedlich Wörter und deren Bedeutung aufgefasst werden. Durch praktische Übungen wurden die Teilnehmer sensibilisiert - am Ende des Nachmittags entstand ein Glossar für Wörter, die in der jeweiligen Institution wie selbstverständlich benutzt werden und doch für jeden unterschiedliche Bedeutungen haben. Zum Download bereit stehen Präsentation und Ergebnis des Workshops.

Frau Kobelt Neuhaus ist seit 2007 Vorstandsmitglied der Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie in Bensheim, nachdem Sie vorher langjährig Fortbildungsreferentin und Leiterin im Arbeitszentrum Fort- und Weiterbildung der Pädagogischen Akademie Elisabethen in Darmstadt war. Ihre inhaltlichen Schwerpunkte liegen im Management, Politikberatung und gesellschaftlicher Bewusstseinsbildung und ihre Leidenschaft gilt der Pädagogik der Vielfalt, der Inklusion sowie Kommunikation.

 

Am Donnerstag, 21. September referierte Christiane Biedermann im HDBS zum Thema Fundraising: Kreative Lösungen sind gefragt, wenn man auf der Suche nach finanziellen Mitteln für die eigene Organisation, das Projekt oder die besondere Idee ist. Unter dem Titel: Kreatives Fundraising oder: Kleinvieh macht auch Mist. Wie kommt man an kleine Summen, wenn es die Großen nicht gibt? Christiane Biedermann zeigte, wie lohnenswert das Fundraising kleiner Summen ist und wie Kreativität dabei hilft. Den Vortrag zum Download finden Sie hier.

Christiane Biedermann leitet das Programm Bürgerstiftungen bei der Stiftung Aktive Bürgerschaft in Berlin. Dabei berät und unterstützt sie Gremienmitglieder und Ehrenamtlche von Bürgerstiftungen bei Managementaufgaben, Projekten und der Gewinnung von Stiftern und Engagierten. Als zertifizierte PR-Managerin und Stiftungsberaterin ist sie mit dem Fundraising für kleine und mittelgroße Stiftungen und Vereine betraut.

 

"Man kann nicht nicht kommunizieren" gilt auch für Internetseiten und so sind Fotos und Bilder entscheidend am Erfolg einer Website. Einfach gut aussehen. Warum gute Fotos und Bilder für den Erfolg Ihrer Website entscheidend sind. Das erklärte Maik Meid unterhaltsam anhand von Beispielen aus der Praxis.

Meik Maid ist bekennender Ruhrgebiets-Mensch, studierter Sozialarbeiter und Gemeindepädagoge und seit 2005 auf Fundraising-Wegen. Seine Wurzeln stecken in der evang. Jugendarbeit. Von da aus ging es über Kirche und Diakonie in die Selbständigkeit. Seit 2013 berät er gemeinnützige Organisationen und Unternehmen aus der Sozialwirtschaft.

 

Zum Thema Personalentwicklung und Incentives für Stiftungen und Vereine referierte Saskia Hoog am 27. April im Haus der Braunschweigischen Stiftungen. Eine angeregte Diskussion der Teilnehmer zu den Themen des Vortrags - Ohne freiwilliges Engagement ist die Arbeit gemeinnütziger Organisationen undenkbar, Arbeiten Haupt- und Ehrenamtliche gemeinsam in einer Organisation, kann Konfliktpotenzial durch unausgesprochene Rollenerwartungen entstehen, Was kann Mitarbeitende motivieren, wenn nur flache Hierarchien und begrenzte Mittel für Personal zur Verfügung stehen - zeigt die Brisanz dieses Themas nicht nur in Unternehmen, sondern auch in Stiftungen und Vereinen auf. Der Vortrag kann in der Stiftung angefordert werden. Kontakt: info(at)das-haus-der-braunschweigischen-stiftungen.de

Saskia Hoog ist geschäftsführende Gesellschafterin von Hoog und Partner Management Consulting. Sie ist tätig als Unternehmenskultur- und Leadership Entwicklerin sowie Executive Coach. Als zertifizierte Managerin für NPO und ehemalige Stiftungsgeschäftsführerin ist sie mit dem Thema Personal in gemeinnützigen Organisationen vertraut.

 

Anhaltende Nullzins- und Geldpolitik, globale Verschuldung sowie die immer noch schwelende Finanz- und Staatsschuldenkrise stellen neue Herausforderungen dar. Herausforderungen für Stiftungen im aktuellen Marktumfeld und Die Stiftung als mittelständisches Unternehmen waren die Titel der Vorträge am 23. März als Grundlage zur Diskussion darüber, wie Stiftungen diesen Fragen begegnen und ob Ausrichtung und Organisation noch zeitgemäß sind. Christian Zigldrum und Dr. Michael Beier stellten ihre Standpunkte dar. Christian Zigldrum ist geschäftsführender Gesellschafter der Zigldrum Family Office GmbH, einer unabhängigen Vermögensberatung. Dr. Michael Beier ist geschäftsführender Vorstand der Heinz Sielmann Stiftung, einer Naturschutzorganisation mit Sitz in Duderstadt und leitet bereits seit 2008 den Bereich Marketing der Stiftung Universität Hildesheim.

 

Aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen erfordern nicht nur eine stärkere Effizient und Effektivität der bestehenden Leistungen, sondern auch neue Leistungsangebote. Nach Aussage von Norbert Kunz bedarf es zudem neuer Akteure und einer stärkeren cross-sektoralen Zusammenarbeit zwischen Wohlfahrtseinrichtungen, Social Entrepreneurs und Unternehmen. Sein sehr gut besuchter Vortrag am 23. Februar 2017 hatte den Titel: Bedeutung und Notwendigkeit von sozialen Innovationen in der Entwicklung des deutschen Wohlfahrtssystems. Norbert Kunz gehört zu den profiliertesten Sozialunternehmern in Deutschland. Seit über zwanzig Jahren berät und unterstützt er Existenzgründer, Social Startups sowie soziale und kulturelle Organisationen bei der Entwicklung von innovativen und nachhaltigen Geschäftsmodellen. Er ist Mitbegründer verschiedener Organisationen wie dem Deutschen Mikrofinanz Institut und der stattauto Carsharing AG Berlin. Norbert Kunz ist seit 2007 Ashoka Fellow und wurde 2010 von der Schwab Foundation zum Social Entrepreneur des Jahres ausgezeichnet.

 

Unter dem Titel Kommunikation & Vernetzung. Angebote für Stiftungen und Vereine startete die Veranstaltungsreihe des Hauses der Braunschweigischen Stiftungen im Januar 2017. Aufbau und aktive Kommunikation sowie die Vernetzung mit anderen Organisationen ist ressourcenintensiv. Wie das bereits bestehende Portal "Der Löwe" und ein geplantes Social Media Command-Center Stiftungen und Vereine der Region unterstützen können, dazu gaben Ralph-Herbert Meyer von meyermedia und Friedemann Schnur von der Braunschweigischen Stiftung Auskunft. Die beiden Vorträge finden Sie zum Download hier:

Ralph-Herbert Meyer: Der Löwe

Friedemann Schnur: Social Media Command-Center

 

 

Rückblick 2016

"Text kann mehr" lautete der Titel der letzten Vortragsveranstaltung am 24. November 2016 im Haus der Braunschweigischen Stiftungen. Dass Text mehr ist als eine Aneinanderreihung von Buchstaben, ist allen klar. Die richtigen Worte begeistern, faszinieren, fesseln und entfalten im besten Fall pure Magie. Falsch gewählte Formulierungen dagegen machen die spannendste Botschaft zum trockenen Einheitsbrei. Ulrike Lindner und Udo Anders sind die Spezialisten bei typografix-design und ließen die Gäste erleben, was Sprache alles kann und worauf es bei der Formulierung von Inhalten ankommt. Sie erhielten Einblicke in die Arbeit von Textern und die wichtigsten Anforderungen an gelungene Texte.

 

Die Oktoberveranstaltung lockte am 20.10.2016 zirka 45 Interessierte ins Haus der Braunschweigischen Stiftungen. Susanne Schuberth, Verantwortliche für das Projektmanagement der Braunschweigischen Stiftung, referierte über die Zusammenarbeit mit Stiftungen, die Antragsteller und Geförderte vor manche Herausforderung stellt. Sie machte die Teilnehmer mit den wichtigsten Grundregeln vertraut, gab Orientierung und Unterstützung zum Thema "Antragstellung und Verwendungsnachweis" und demonstrierte dies anschaulich mit Fallbeispielen. Der Vortrag ist zum Download hier erhältlich.

 

"Gemeinnützigkeitsrecht, Zuwendungsbestätigungen und Jahresabschluss. Ralf Borntrink führte am Donnerstag, 22. September kompetent durch den Dschungel der Begriffe und alles was sich dahinter verbirgt. Die Besucher konnten sich zudem von Themen wie Ehrenamtspauschale, Übungsleiterpauschale, Mittelverwendung, Rücklagenbildung begeistern lassen und haben sich in angeregten Diskussionen ausgetauscht. Die Präsentation gibt es hier zum Download.
 

"Kultur geht spielen". Wenn Christoph Deeg von Gamification spricht, dann verbirgt sich dahinter die Idee, wie Computerspiele als Lernmittel eingesetzt werden (können). Wir diskutieren, wer Gaming nutzt und für wen es sinnvoll ist, vor welchem Hintergrund, von wem und für welche Zielgruppen. Für Kulturinstitutionen ergeben sich daraus neue Chancen und Herausforderungen. Dabei geht es nicht nur um spielerische Inhalte, sondern vielmehr um das Verständnis von Gamification als Schnittstelle zwischen digitalem und analogem Kulturraum und als neue Methode in der Kulturvermittlung. Am 25. August begeisterte Christoph Deeg mit seinen packenden Ausführungen alle Besucher des Vortrags im Haus der Braunschweigischen Stiftungen.

 

SOMMERABEND im Garten. Die Einladung zu "Eis, Wein und Musik" nahmen viele Gäste aus befreundeten Stiftungen, Förderpartner und an den Aktivitäten im Haus der Braunschweigischen Stiftungen interessierte Bürger wahr, um sich am lauen Sommerabend des 16. Juni angeregt zu unterhalten und ein paar gemütliche Stunden des Beisammenseins zu genießen.

 

FLOW - Eine abstrus theatrale Hausdurchsuchung in der Villa!Die AWP, Agentur für Weltverbesserungspläne, führte die Besucher am 19. Mai treppauf treppab durch das Haus der Braunschweigischen Stiftungen. Die etwas zweifelhaften Helden ließen auf kurzweilige, lustige und trotzdem tiefsinnige Art die Teilnehmer an ihrem Resonanzerfahrungsprogramm teilnehmen. Großer Applaus!

 

Bei der diesjährigen Tagesveranstaltung in Kooperation mit der Schmid Stiftung aus Heidelberg behandelte das Dialogforum: Nachhaltige Strukturen aufbauen Fragen, wie der Übergang zu und der Aufbau von nachhaltigen Strukturen gelingen kann. Welche Kulturelemente sind beim Generationenwechsel, im Wachstumgsprozess oder in Übergangsphasen relevant, um die Zukunftsfähigkeit der Organisation sicherzustellen?

Anhand von konkreten Fallbeispielen wurde in Kleingruppen an Lösungsimpulsen gearbeitet. Die Teilnehmer profitierten vor Ort von neuen Kontakten, Umsetzungsideen und Impulsen von Experten. Eine Zusammenfassung finden Sie hier.

 

 

Frank Tentler begeisterte am 17. März die Teilnehmer des Workshops und verstand es, sie mit seinen Themen zu fesseln. "Ist die Website mobilfähig? Braucht es eine eigene App? Ersetzen die neuen Kanäle alles Bisherige? Stiftungskommunikation 4.0 - Kommunikation & Marketing in Zeiten vom mobilen Web." So nannte Frank Tentler seinen Workshop, in dem es um die Grundlagen einer mobil fähigen Kommunikationsstrategie ging. 

Frank Tentler entwickelt und produziert digitale Kommunikations- und Marketingprojekte für Unternehmen, Behörden und Kulturbetriebe. Schwerpunkte seiner Arbeit liegen in der Planung von "Impact Kampagnen" (Reichweite, Wahrnehmung und nachhaltige Reputation von digitalen Marketingkampagnen) und "Smartplaces" (Orte wie Arenen, Museen und Festivals, die technisch und kommunikativ so optimiert sind, dass sie den Besuchern relevante, transmediale Interaktion und Service anbieten). Mehr zu diesem Thema finden Sie unter www.bit.ly/workshop-links

 

 

 

Wir starteten unser Vortragsjahr im Januar mit Fragen zu Strategien und Herausforderungen, Kulturangebote im ländlichen Raum anzubieten, zu fördern und zugänglich zu machen. Dr. Doreen Götzky erklärte anschaulich und kurzweilig in ihrem Vortrag "Live in der Pampa - Kulturförderung jenseits der Zentren" mit passenden Beispielen die Herausforderungen und die Strategien einer sinnvollen Kulturpolitik im ländlichen Raum.

Dr. Doreen Götzky ist seit Oktober 2015 Leiterin der Kulturabteilung des Landesverbandes Lippe und Chefin der Lippischen Kulturagentur. Bis dahin war sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim.

 

 

Rückblick 2015

"Wenn Weihnachten ist ..." Auch in diesem Jahr waren die Mitarbeitenden aus Stiftungen des Braunschweigischen Landes zum traditionellen Stiftungsnetzwerk-Weihnachtstreffen eingeladen. Eine besondere Gelegenheit für Begegnung, Kennenlernen und Austausch in weihnachtlicher Atmosphäre.  Schüler der IGS Querum waren zu Gast. Diese präsentierten eigens für das Haus der Braunschweigischen Stiftungen gestaltete Kalenderblätter und gaben die Chance, eine jugendliche Sicht auf Stiftungsthemen zu bekommen.

 

"Vermögen nachhaltig und sozial anlegen im Rahmen von Mission- und Impact-Investing! Ein neuer Weg für Stiftungen." Diesen Weg einer nachhaltigen und sozialen Geldanlage stellte Gerhard Bissinger von der Social Business Stiftung in Hamburg in der Novemberveranstaltung vor. Er zeigte Möglichkeiten auf und stellte die Kapitalanlage seiner Stiftung vor, die 100 % im Bereich des Mission- und Impact-Investing anlegt. Gerhard Bissinger ist Stifter und 1. Vorsitzender der Social Business Stiftung in Hamburg, die Menschen hilft, sich selbst zu helfen und mit einem Social Business unabhängig von Spenden ihr Projekt oder Unternehmen finanziell nachhhaltig umzusetzen.

 

Am Donnerstag, 15. Oktober referierte Alexander Koop von der Bertelsmann Stiftung zum Thema "Collective Impact". Soziale Leistungen werden in den Kommunen von einer großen Zahl an Akteuren erbracht. Gute Zusammenarbeit ist von entscheidender Bedeutung, um die großen Herausforderungen zu meistern. Gemeinsam Wirkung zu entfalten ist jedoch angesichts unterschiedlicher Vorstellungen, Kulturen und des zunehmenden Wettbewerbs um knappe Resourcen nicht leicht. Der aus den USA stammende Ansatz des Collective Impact möchte hierfür eine Lösung bieten. Im Vortrag zu "Gemeinsam wirken in Deutschland- Erfolgsfaktoren für Collective Impact" hat die Bertelsmann Stiftung ein Konzept entwickelt, wie Kräfte gebündelt und zielgerichtet eingesetzt werden können. Der Referent ist der Soziologe und Politikwissenschaftler Alexander Koop, seit 2008 als Projektmanager für die Bertelsmann Stiftung tätig und leitet dort das Projekt Synergien vor Ort.

 

10 Jahre - Das Haus der Braunschweigischen Stiftungen! Zum Tag der deutschen Stiftungen am 1. Oktober haben die drei im HDBS ansäßigen Stiftungen - Die Braunschweigische Stiftung, die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz und die Bürgerstiftung Braunschweig - eingeladen, um das kleine Jubiläum zu feiern. Seit 2005 haben die drei Stiftungen ihren Sitz in der denkmalgeschützten Gerloffschen Villa, wo jede natürlich ihren eigenen Stiftungszweck erfüllt. Zusätzlich tragen sie gemeinsam zum Wohl der Bürger in der Region den Stiftungsgedanken weiter und bieten ein umfangreiches Beratungs- und Informationsangebot an. Ein attraktives Jahresprogramm für 2016 wird in diesen Tagen ausgearbeitet. Seien Sie gespannt!

Zum Jubiläum wurde symbolisch eine Rose gepflanzt, die als Dauerblüher gilt. Eine Eigenschaft, die auch für die drei Stiftungen und die vielen von ihnen verwalteten Treuhandstiftungen gilt!

 

 

Wie die Zukunft des bürgerschaftlichen Engagements in der Bundesrepublik aussieht und was das für Vereine, Verbände und Stiftungen bedeutet? Um diese Fragen ging es bei der Veranstaltung im September "Chancen und Grenzen des bürgerschaftlichen Engagement in Vereinen und Verbänden". Adalbert Mauerhof ist Diplom-Sozialpädagoge, Diplom-Sozialtherapeut sowie Mediator (BM) und Coach.  Er ist als Fachbereichsleiter für Verbandsarbeit und Ehrenamt in einem Wohlfahrtsverband tätig.

 

Ehrenamtliche leben von Anerkennung. Dass ihre Arbeit in der Öffentlichkeit nicht immer so wertgeschätzt wird, wie sie es verdient hätte, liegt oftmals an einer verfehlten Öffentlichkeitsarbeit. In ihrem Vortrag am 25. Juni Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Ehrenamtliche hat Insa van den Berg die Bedeutung und Grundlagen einer professionellen Pressearbeit dargestellt.

Insa van den Berg ist freiberufliche Redakteurin und Dozentin aus Leipzig. Sie arbeitet für Tageszeitungen, Nachrichtenagenturen und den Hörfunk. Darüber hinaus gibt sie Seminare zu journalistischem Schreiben an Universitäten, Schulen und für gemeinnützige Organisationen.

 

Mit knappen Ressourcen optimalen Nutzen zu erzielen, setzt voraus, sinnvolle Ziele zu definieren, Maßnahmen zur Zielerreichung zu entwickeln und geeignete Instrumente zur Auswertung zu nutzen. Zielorientiertes Arbeiten - Voraussetzungen für ein wirkungszentriertes Projektmanagement nannte Dr. Olaf Lobermeier seinen Tagesworkshop, in dem es um die Entwicklung konkreter Handlungsziele und deren Evaluation ging. Am 16. April stellten sich zehn Teilnehmer dieser Fragestellung und arbeiteten in Theorie und Praxis.

 

Die Darstellung von Kernprinzipien sozialraumorientierter Arbeit als Grundhaltungen für professionelle Arbeit in den Einrichtungen der Jugend- und Behindertenhilfe sowie die Konsequenzen für strukturelle und finanzielle Rahmenbedingungen waren Inhalt der Veranstaltung am 19. März. Dies geschah anhand zahlreicher Beispiele aus den relevanten Arbeitsfeldern. Es referierte Professor Dr. Wolfgang Hinte aus Essen.

Er studierte Pädagogik, Psychologie und Soziale Arbeit. Prof. Hinte ist Hochschullehrer für Soziale Arbeit und leitet seit 1985 des "Institut für Stadtteilentwicklung, Sozialraumorientierte Arbeit und Beratung" (ISSAB)  der Universität Duisburg-Essen. Professor Hinte berät und qualifiziert öffentliche und freie Träger der Jugend- und Behindertenhilfe in Deutschland, Österreich und der Schweiz beim Aufbau sozialräumlicher Systeme.

 

Um das Thema Nachfolge im Stiftungsvorstand: Herausforderungen und Handlungsempfehlungen ging es beim Vortrag am 19. Februar von Professorin Berit Sandberg, die sich in einer Studie intensiv damit beschäftigt hat.

 

Langfristigen Erfolg bei der Führung einer gemeinnützigen Organistaion wünscht sich jeder Engagierte! Hinter dem Begriff Corporate Governance verbirgt sich die Frage nach der optimalen Verteilung der Aufgaben zwischen Aufsichtsgremien, Vorständen und ggf. Stiftern/Eigentümern einer Organistaion. Wie Corporate Goveranance-Maßnahmen den langfristigen Erfolg einer gemeinnützigen Organisation sichern können und Vertrauen schaffen, zeigte Professor Ulrich Burgard in seinem Vortrag am 22. Januar auf. Prof. Burgard ist seit 2003 Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Handels- und Wirtschaftsrecht, Law and Economics an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.

 

Rückblick 2014

 

Wie erfolgreich wir in unserem alltäglichen Umfeld sind, hängt maßgeblich von unserer Kommunikation ab. Dass das Thema Rhetorik mit all seinen Facetten bei Andreas Tronnier in besten Händen ist, bewies er erneut in der Novemberveranstaltung des Hauses der Braunschweigischen Stiftungen. Kurzweilig und überaus motivierend hat er in seiner Veranstaltung rhetorische Tipps und Tricks für den beruflichen und privaten Gebrauch vermittelt. Unter dem Titel "Rhetorik etwas anders - die Guerilla-Methode" machte er die Teilnehmer mit einer trickreichen Methode vertraut, um ihre Ideen zielsicher an den Mann zu bringen.

Andreas Tronnier ist seit mehr als zehn Jahren als Managementtrainer, Rhetoriklehrer und Coach tätig, nachdem er mehr als 20 Jahre Berater im öffentlichen Dienst gewesen ist.

 

Am 16. Oktober gaben Dr. Andreas Richter und Dr. Günter Isfort kompetent und kurzweilig Einblick in das Thema Familienstiftungen. In ihrem Vortrag "Stiftungsmodelle im Allgemeinen und Familienstiftungen im Besonderen" ging Dr. Richter auf die rechtlichen und steuerlichen Themen ein. Dr. Isford berichtete aus seiner Arbeit bei der Schüchtermann-Schiller'schen Familienstiftung zu Dortmund. Dr. Richter, ist Rechtsanwalt und u. a. ehrenamtlich engagiert im Vorstand der gemeinnützigen Hermann Reemtsma Stiftung und Beiratsmitglied des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen. Dr. Günter Isfort ist als "Manager auf Zeit" für Bewältigung von Krisen und Neuausrichtung von Unternehmen sowie als Vorstand der Schüchtermann-Schiller'schen Familienstiftung zu Dortmund tätig.

 

In der ersten Veranstaltung nach der Sommerpause am 17. September erlebten die Besucher einen fesselnden Vortrag der Wirtschaftsjournalistin Margaret Hecker zum Thema "Potenziale des Alters". Wir leben länger, können länger arbeiten, lernen bis ins hohe Alter: Altern ist trotzdem ein negativ belegter Begriff. Frau Hecker stellte im Vortrag und in ihren Büchern die positven Aspekte des demographischen Wandels und die daraus resultierenden Herausforderungen dar.

 

"Möglichkeiten und Grenzen von Werbung" war das Thema der diesjährigen Tagesveranstaltung. Dazu haben Referenten aus Theorie und Werbepraxis berichten. Die Teilnehmenden hatten darüberhinaus die Gelegenheit, sich über gelungene und missglückte Werbeauftritte auszutauschen. Den Einstieg in diesen Tag hielt Christian Bach, Geschäftsführer der Werbeagentur Steffen und Bach in Braunschweig, mit einem Vortrag zur durchschnittlichen Aufmerksamkeitsspanne von Anzeigen. Interessante Beiträge aus der Praxis kamen außerdem von Carsten Dufner aus Leipzig. Er berichtete, welchen Weg der MDR Klassik in punkto Werbung geht. Aufmerksamkeit auf ganz andere Art schafft Stefanie Krause mit ihrem Kulturblog. Sie berichtete darüber, welche Möglichkeiten und Grenzen dieses Medium bietet.

 

Am 24. April referierte Dr. Olaf Lobermeier zum Thema: "Evaluation - Kleines Handwerkszeug mit großen Wirkungen". Im Vortrag wurden die Grundlagen für wirkungszentrierte Konzepte entwickelt, um darauf aufbauend die Möglichkeiten verschiedener Evaluationsformen aufzuzeigen. Dr. Lobermeier erläuterte, was man von Evaluationen erwarten kann und welche Ergebnisse für eine Weiterentwicklung von Programm und Projekten dienlich sein können. Dr. Lobermeier ist Geschäftsführer und Leiter der ProVal Gesellschaft für sozialwissenschaftliche Analyse, Beratung und Evaluation in Hannover.

 

Demografischer Wandel und verändertes Freizeitverhalten machen auch vor Stiftungen und Vereinen nicht halt. Im Rahmen eines moderierten Gesprächs am 13. März berichteten drei Vereine, wie sie erfolgreich mit ihren Nachwuchssorgen umgegangen sind: "Mitgliedernachwuchs - Vereinsmitglieder halten und gewinnen". Zu Gast im Haus der Braunschweigischen Stiftungen waren Frau Grebe vom Heimat- und Geschichtsverein Holzminden, Herr Grewe-Ibert vom Niedersächsischen Triathlonverband und Herr Kalkmann vom Kunstverein Bad Salzdetfurth. Moderiert wurde die Veranstaltung von Dr. Ulrich Brömmling.

 

Die diesjährige Veranstaltungsreihe des Hauses der Braunschweigischen Stiftungen startete mit einem Vortrag von Oliver Basu Mallick von "Ärzte ohne Grenzen e.V.". Dieser Verein trägt dazu bei, medizinische Hilfe für Menschen in Not zu leisten und ihr Leid zu lindern. Diese wichtige humanitäre Arbeit wird u.a. auch durch Spenden finanziert. Welche Strategie der Verein beim "Fundraising" verfolgt, was es zu beachten gilt und was man vernachlässigen kann, davon hat Oliver Basu Mallick eindrücklich berichtet.

 

Rückblick 2013

Das Thema des Novembervortrags  am 14.11.203 lautete "Strategisches Fundraising - vom Funken zum Lauffeuer". Die CSR-Managerin und Funkraiserin Saskia Hoog gab kompetent Antworten auf die entscheidenden Fragen, die sich Menschen stellen, wenn finanzielle Unterstützung zur Umsetzung von Ideen gefordert ist. Den Vortrag finden Sie in unserer Rubrik Downloads.

 

Am 24. Oktober 2013 referierte Kai Drabe zum Thema "Vermögensanlage von Stiftungen abseits der klassischen Wege der Vermögensverwaltung". Geld so anzulegen, dass neben dem Kapitalerhalt auch Erträge für Projektförderungen erwirtschaftet werden, gehört zu den größeren Herausforderungen des Alltags einer Stiftung. Kai Drabe ist unabhängiger Finanzberater und Sprecher des Stiftungsnetzwerks Berlin.

 

Ausnahmsweise einmal mittwochs, am 18. September 2013, lautete das Thema des monatlichen Vortrags "Projektanträge - Wie kann ich potenzielle Förderer von meinem Projekt überzeugen?". Die Referentin Dr. Elke Flake schilderte anhand von aufschlussreichen Praxisbeispielen überzeugend, worauf es bei der Antragstellung ankommt. Vom großen Interesse an diesem Thema zeugte der bis auf den letzten Platz besetzte Vortragssaal.  

 

Ein Höhepunkt im Veranstaltungskalender 2013 war sicherlich der 4. Braunschweigische Stiftungstag, der bei herrlichem Sommerwetter im Garten des Hauses der Braunschweigischen Stiftungen stattfand. Nach dem Motto "Stiftungen machen Braunschweig bunter" präsentierten sich an diesem Tag zahlreiche Stiftungen aus dem Braunschweiger Land gemeinsam den Bürgern, Stiftungswilligen und gemeinnützig Engagierten der Region auf einem "Markt der Stiftungen" und gaben die Gelegenheit, die große Stiftungsvielfalt des Braunschweigischen Landes kennenzulernen und persönlich ins Gespräch zu kommen. Spannende Rahmenveranstaltungen (Theatre Fragile mit einem Maskentheaterstück für Kinder und die Heartbreaker Reunion Tour durch das Ägidienviertel mit dem Australier Damian Rebgetz) machten diesen Tag zu einem besonderen Erlebnis.  

 

Dr. Stefan Stolte war am 20. Juni 2013 zu Gast im Haus der Braunschweigischen Stiftungen. Das Interesse am Thema des Abends war groß - ca. 20 Vertreter von Stiftungen lauschten seinem Vortrag "Die gemeinnützige Stiftung und ihre steuerliche Behandlung". Dr. Stolte hat kurzweilig und anhand anschaulicher Beispiele erläutert, was sich hinter Begrifflichkeiten wie Abgabenordnung, Anwendungserlass zur Abgabenordnung oder Gemeinnützigkeit u.a . verbirgt. Er ist Mitglied der Geschäftsleitung des Deutschen Stiftungszentrums im Stifterverband für die deutsche Wissenschaft und Autor zahlreicher Veröffentlichungen im deutschen und europäischen Stiftungsrecht. Den Vortrag zum Download finden Sie hier.

 

Am 16. Mai 2013 war das große Thema der Monatsveranstaltung im Haus der Braunschweigischen Stiftungen "Jounalismus". Das bedeutet: recherchieren, schreiben, präsentieren. Henning Noske, Redakteur der Braunschweiger Zeitung, stellte sein Lese- und Lernbuch "Journalismus: Was man wissen und können muss" vor und berichtete umfassend aus seinen Erfahrungen.

 

Am 17. April 2013 referierte Prof. Dr. Burkhard Küstermann kompetent und sympatisch zu den verschiedenen Möglichkeiten bei der Stiftungsgründung und der Suche nach einem geeigneten Treuhänder zur Verwaltung einer Stiftung. Als Orientierung hat der Bundesverband Deutscher Stiftungen die "Grundsätze Guter Treuhandstiftungsverwaltung" herausgegeben. Ab 2013 wird darüber hinaus ein Gütesiegel für Treuhandverwalter vergeben. Diesen Vortrag finden Sie in der Rubrik Downloads.

 

Loring Sittler vom Generali Zukunftsfonds referierte am 21. März 2013 unter dem  Thema "Generation 50plus: Wir brauchen Euch!" zum bürgerschaftlichen Engagement. Im Blickpunkt stehen Potenzial und neue Lebesperspektiven der "jungen Alten". Die positiven Aspekte des demographischen Wandels als Basis für Engagement und Bereitschaft zur Aktivität wurden vom Autoren selbst vorgestellt und das Publikum in rege Diskussionen verwickelt.

 

Der bei unseren Gästen äußerst beliebte Referent Andreas Tronnier hat am 21. Februar 2013  eine weitere Stunde mit Tipps und Tricks zum Thema Rhetorik durchgeführt. Wie gestaltet man die perfekte Präsentation, wie hält man gute Reden? Vorgestellt wurde das 4MAT-System, eine geschickt aufgebaute Rede-Lernstruktur mit der Andreas Tronnier verspricht, dass nahezu 100 % des Inhalts eines Vortrags die Zuhörer erreicht.

 

Am 24. Januar 2013 startete die diesjährige Veranstaltungsreihe mit dem Vortrag "Kulturelle Bildung", einem kultur- und bildungspolitisch wie auch wissenschaftlich hochaktuellen Thema. Welche Modelle zur kulturellen Teilhabe existieren zurzeit in Deutschland, und welche Schwiegkeiten stellen sich angesichts einer solchen Herausforderung? Professorin Vanessa Reinwand, Direktorin der Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel, referierte als Gast zu diesem Thema.

  

 

Rückblick 2012

Am Nikolaustag trafen sich Mitarbeiter von Stiftungen aus der ganzen Region zum alljährlichen Stiftungsnetzwerk-Weihnachtstreffen im Haus der Braunschweigischen Stiftungen. In weihnachtlicher Atmosphäre bot sich die Gelegenheit, sich kennenzulernen, sich untereinader auszutauschen, die eine oder andere Geschichte mitzunehmen und mit Vorfreude auf die Weihnachtszeit in Ihren Alltag zurückzukehren.

 

Am 22. November referierte Dr. Rupert Graf Strachwitz zum Thema Stiftungen in der Zivilgesellschaft. Stiftungen wurden lange Zeit als etwas höchst Privates angesehen. Erst allmählich setzt sich die Erkenntnis durch, dass Stiftungen in erster Linie ein Gestaltungsinstrument zivilgesellschaftlichen Handelns darstellen, sie also vor allem als Institutionen zu betrachten und als integraler Teil der Zivilgesellschaft aufzufassen sind. Eine Zusammenfassung dieses Vortrags finden Sie hier. Dr. Rupert Graf Strachwitz ist Direktor des Maecenata Instituts der Humboldtuniversität Berlin. Er arbeitet seit 30 Jahren ehrenamtlich beratend und forschend im Bereich der gemeinnützigen Organisationen.

 

Die erste Veranstaltung nach der Sommerpause am 13. September "Facebook, Twitter, Xing... welche Chancen und Risiken bergen Social Media für Stiftungen und Vereine?" lockte viele Interessierte ins Haus der Braunschweigischen Stiftungen. Timon Pohl vom Bundesverband Deutscher Stiftungen referierte sachkundig und kurzweilig zu diesem Thema. Der Vortrag wird auf Anfrage zugesendet. Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf. 

Die Tagesveranstaltung "Kinder und Kultur" musste bedauerlicherweise abgesagt werden. Der geplante Dokumentarfilm "I.G.O.R. - I Get On Rhythm" wurde am Samstag, 7. Juli aber trotzdem im Roten Saal des Schlosses Braunschweig gezeigt. Das Chor- & Tanzprojekt "I Get On Rhythm!", abgekürzt "I.G.O.R.", entspringt einer Initiative des Goslarer Komponisten Wolfgang Knuth. Seine Idee: Kinder und Jugendliche einer Hauptschule vertanzen "Les Noces", Igor Strawinskys Meisterwerk aus dem Jahr 1923. Zeitgleich zur künstlerischen Umsetzung erarbeiten die Schülerinnen und Schüler - altersübergreifend und interdisziplinär - verschiedene Aspekte zu Strawinskys Leben und Werk für eine öffentliche Präsentation und beteiligen sich aktiv an der technischen Realisation des Projektes.

Der Film dokumentiert die Umsetzung des Chor- und Tanzprojektes von den ersten Tanz- und Chorarbeiten bis hin zur Premiere. Auf diese Weise zeigt sich eindrücklich die Einbettung eines groß angelegten Projektes in das soziokulturelle Umfeld von Stadt und Region.

 

Am 24. Mai stand das Thema "Ehrenamt" im Mittelpunkt der Monatsveranstaltunge des. Der Wandel vom klassischen Ehrenamt zum freiwilligen Engagement bedeutet umzudenken: Freiwillige zu gewinnen und zu integrieren, sie zu managen und qualifiziert mit Zeitspendern umzugehen. Zu diesem Thema referierte Heinz Janning von OptionBE in Bremen im Haus der Braunschweigischen Stiftungen. Seit 2007 berät und begleitet er als Leiter der Beratunsgesellschaft für Bürgerengagement Non Profit Organisationen bei der Implementierung und Gestaltung eines systematischen und nachhaltigen Freiwilligenmanagements.

 

 

Auf die Fragen "Welche Publikationen braucht man im Zeitalter neuer Medien eigentlich noch? Welchen Anforderungen müssen klassische Printmedien in Zeiten von Facebook, Twitter und Co. genügen?" gab Ulrich Brömmling, unabhängiger Berater für Stiftungen, Vereine und Unternehmen aus Berlin, am 17. April dem interessierten Publikum Antworten.

 

Am 15. März stellten in der Reihe "Neue Stiftungen im Braunschweiger Land" Ines Ney die Lebenshilfe Stiftung und Jens Rannenberg die Dachstiftung Diakonie vor. Sie schilderten eindrücklich was eine gemeinnützige GmbH dazu bewegt, eine Stiftung zu gründen und welche Aufgaben die Lebenshilfe Stiftung wahrnimmt.

 

Den Auftakt der Veranstaltungsreihe 2012 bildete am 17. Februar der Vortrag von Andreas Tronnier, Managementtrainer, Rhetoriklehrer und Coach. Er führte den über 40 Besuchern sehr überzeugend vor, wie einfach und sinnvoll es ist, seine eigene Kommunikation der des Gegenübers anzupassen und so Einvernehmen herbeizuführen. Die große Resonanz bestärkt die Veranstalter darin, die aktive Auseinandersetzung mit Fragestellungen aus dem Bereich Öffentlichkeitsarbeit auch zukünftig ein- bis zweimal im jahr ins Programm zu nehmen.

 

 

Rückblick 2011

Am Donnerstag, 8. Dezember 2011 war wieder Zeit für ein gemütliches Weihnachtstreffen. Stiftungsmitarbeiter waren zu einem regen Austausch in ins Haus der Braunschweigischen Stiftungen eingeladen. Das Treffen diente zur Stärkung des Stiftungsnetzwerkes im Braunschweiger Land. Die Teilnehmer erwartete ein Nachmittag mit interessanten Gesprächen und kleinen Überraschungen.

 

Am Donnerstag, 17. November 2011 waren Joachim Wrensch, Geschäftsführer der Buchhandlung Graff, und Thorsten Sponholz, Betriebssprecher der Siemens AG am Standort Braunschweig im Haus der Braunschweigischen Stiftungen zu Gast. Sie berichteten unter dem Titel "Unternehmen engagieren sich" über gelebte gesellschaftliche Verantwortung in der Region und überraschten die Besucher mit der Vielfalt der Aktivitäten im Bereich Social Responsibility der Unternehmen.

 

Am 13. Oktober 2011 informierte Karin Heidemann-Thien, Mitglied des Vorstands der Bürgerstiftung Braunschweig über verschiedene Aktionen, mit denen die Bürgergstiftung besondere Aufmerksamkeit über die Grenzen Braunschweigs hinweg gewonnen hat. Schon der Titel "Essen und Trinken geht immer! Öffentlichkeitsarbeit mit allen Sinnen." machte neugierig. Bürger Brunch, Kunstauktion und Lichtparcours - wie es gelang und immer wieder gelingt, Menschen zu motivieren und zu aktivieren und für die Belange der Bürgerstiftung zu sensibilisieren.

 

Zum Thema "Vermögensanlagen und Kapitalanlagencontrolling für Stiftungen" referierte am 8. September 2011 Oliver Lübbe, Stiftungsmanager (EBS).  In Zeiten der Finanzkrise ist es allen besonders deutlich geworden: Geld so anzulegen, dass das Kapital erhalten bleibt, gehört zu den größeren Herausforderungen des Alltags einer Stiftung. Den Vortrag finden Sie in der Rubrik Downloads.

 

Die Tagesveranstaltung "Regionales Fördergespräch" lockte am 17. Juni 2011 zirka 50 Personen in den Löwenwall um vielfältige Vorträge zum Thema "Fördern" zu erleben. Über Kulturförderung, Förderanträge, Fundraising, regionale Kulturförderung referierten Gerd Dallmann und Dr. Elke Flake von der LAGS, Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur Niedersachsen, Marc Rosenfeld, CSR- und Marketingberater für Non-Profit-Organisationen, Charity Consulting Berlin u. a. Einzelne Vorträge der Veranstaltung finden Sie in der Rubrik Downloads.

 

Am 19. Mai 2011 fand unter dem Titel "Risiko Ehrenamt - wer haftet" eine Informationsveranstaltung statt. Die heutige Gesellschaft ist auf bürgerschaftliches Engagement und ehrenamtliche Tätigkiet angewiesen. Doch wie sind die Engagierten versichert? Wer ist dafür zuständig und welche Varianten gibt es? Dazu referierte Uwe Schäfer, Leiter des Bereichs Finanzdienstleistungen der Öffentlichen Versicherung Braunschweig.

 

In der Aprilveranstaltung konnten sich auch in diesem Jahr zwei "neue Stiftungen" vorstellen. Es waren dies die Lessing-Theater-Stiftung Wolfenbüttel und die Maximilian-Garzmann-Stiftung in Braunschweig (Unterstützung bedürftiger Schüler, Anschaffung von Lehr- und Fördermitteln sowie Förderung wissenschaftlichen Arbeitens am Wilhelm-Gymnasium Braunschweig). Unsere Gäste, Herr Garzmann und Frau Hillebrand, berichteten im Rahmen eines moderierten Gespräches, wie ihre jeweilige Stiftungsidee entstanden ist, was bis zur Anerkennung durch die Stiftungsaufsicht zu tun war und über die Programmatik und Ziele der beiden Stiftungen. 

 

Über "Aktuelle Probleme des Gemeinnützigkeitsrechts" referierte am Donnerstag, 17. März, Herr Professor Dr. Rainer Hüttemann, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Steuerrecht der Universität Bonn und Mitglied des Vorstands des Bundesverbands Deutscher Stiftungen. Die Unsicherheit im Umgang mit dem Gemeinnützigkeitsrecht hat sich im Alltag von Non-Profit-Organisationen durch sich ändernde Rechtssprechung teilweise erhöht. Was aktuell zu dieser Unsicherheit führt, wurde an diesem Abend besprochen.

 

Am Donnerstag, den 17. Februar, referierte Andreas Tronnier, Managementtrainer, Rhetoriklehrer und Coach, eindrucksvoll zum Thema "Rhetorik: Überzeugend vortragen und wirkungsvoll präsentieren" und überzeugte die Teilnehmer, dass rhetorische und fachlich überzeugende Präsentation oder mitreißende Reden kein Wunderwerk oder dem Redner genetisch vorgegeben sind. Inhalte der Veranstaltung waren Stimmeinsatz, Atemtechnik und Körpersprache sowie Redevorbereitung.

 

Rückblick 2010

 

Am Donnerstag, den 9. Dezember 2010 gab es Gelegenheit zum Austausch unter Stiftungsmitarbeitern. Der Einladung zum"Stiftungsnetzwerk-Weihnachtstreffen" sind viele gefolgt und in gemütlich-weihnachtlichem Rahmen war Raum für Begegnung, interessante Gespräche und entspanntes Beisammensein.

 

Am Mittwoch, den 10. November 2010 vermittelte Claudia Gorille, Journalistin, Basiswissen zum Thema Öffentlichkeitsarbeit. Unter dem Titel "Aktion, Faltblatt oder mailing? - Möglichkeiten der Öffentlichkeitsarbeit für Non-Profit-Organisationen" wurden an diesem Abend Instrumente der Öffentlichkeitsarbeit mit Vor- und Nachteilen vorgestellt sowie über deren Relevanz für den Alltag von Non-Profit-Organisationen mit den Teilnehmern im Gespräch diskutiert. Eine Zusammenfassung finden Sie im Bereich Download.

 

Am 14. Oktober 2010, um 17.00 Uhr referierte Jens-Martin Müller, Steuerberater, zum Thema "Hilfe für die tägliche Praxis: Datev Buchhaltungssoftware für den Non Profit Bereich". Herr Müller unterstützt gemeinnützige Organisationen bei der Einrichtung ihrer Buchhaltung mit Datev. Den Vortrag und Informationen über Datev allgemein finden Sie im Bereich Download.

 

Am Donnerstag, den 23. September 2010 referierte Jan Sobotta, Rechtsanwalt der Kanzlei Feddersen, Heuer & Partner zum Thema "Wer mit wem - und vor allem wie? Kooperationsformen im gemeinnützigen Bereich". Die Arbeit von Stiftungen und gemeinnützigen Akteuren wird effektiver, wenn sie miteinander kooperieren. Kooperationen zu schließen will aber gut vorbereitet sein. Jan Sobotta beleuchtete dabei insbesondere die rechtlichen Aspekte von Kooperationsformen.

 

In Kooperation mit der LAGS (Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur) fand am 11. Juni 2010 ein "Regionales Kulturgespräch" statt. Ziel dieser Tagesveranstaltung war die Vermittlung von praktischem Wissen zur Arbeit im Kulturbereich zu Themen wie Fördermöglichkeiten, Gebühren, Abgaben und Aufwandsentschädigungen für Kulturschaffende. Zudem stellen sich an diesem Tag verschiedene Stiftungen vor. Die Bundesakademie für kulturelle Bildung, Wolfenbüttel und die Landesmusikakademie, Wolfenbüttel geben Einblick in die Praxis. Referenten waren neben anderen Dr. Elke Flake und Klaus Thorwesten von der LAGS. Die Vorträge von Frau Dr. Flake finden Sie als PDF-Dateien im Bereich Download.

 

Zum Thema  "Freiwilligenagentur und: Wie man eine ELFE werden kann" referierten am 20. Mai 2010 Oliver Ding, Leiter der Freiwilligenagentur Braunschweig, und Marion Thomsen, ausgebildete Elfe. Die Ausbildung zur Elfe (Engagement-Lotse für Ehrenamtliche) qualifiziert die Teilnehmer dazu, in ihrer Kommune eine Mentoren- und Multiplikationsfunktion für bürgerschaftliches Engagement zu übernehmen. Elfen initiieren Projekte, beraten und unterstützen Gemeinden und Kommunen im Bereich bürgerschaftliches Engagement und sind gern an Neugründungen von Freiwilligenagenturen oder -zentren und vielen weiteren Aktivitäten beteiligt.

 

Am 15. April 2010 war Dr. Lothar Stempin, Direktor des Diakonischen Werkes der evangelisch-lutherischen Landeskirche Braunschweig, im Haus der Braunschweigischen Stiftungen zu Gast. Der Titel seines Vortrags lautete: "Kraft zum Guten - soziale Energiegewinnung im Spannungsfeld von ehrenamtlich und hauptamtlich Tätigen".

 

Unter dem Titel "Neue Stiftungen aus dem Braunschweiger Land" präsentierten sich am 18. März 2010 die "Stiftung zur Förderung der Musikkultur in der Region Braunschweig" und die Stiftung der Volkswagen Financial Services AG "Unsere Kinder in Braunschweig". Karl Ludwig Schumacher stellte den Stiftungszweck und erste Projekte der "Stiftung zur Förderung der Musikkultur in der Region Braunschweig" vor, und Barbara Rupprecht berichtete über das Engagement der Stiftung "Unsere Kinder in Braunschweig", die nachhaltig gezielte Projekte an Braunschweiger Kindergärten und Schulen unterstützt.

 

Die Vortragsreihe 2010 begann am 18. Februar 2010 mit einem Vortrag zum Thema "Grundlagen des Fundraising" von Herrn Marc Rosenfeld, Charity Consulting Berlin.  Sie finden diesen Vortrag als PDF-Datei im Bereich Download.

 

Rückblick 2009

Die Serie an Fachvorträgen im Jahr 2009 ging mit dem Vortrag "Unternehmen engagieren sich - die Öffentliche Versicherung Braunschweig und BS ENERGY berichten über ihre gesellschaftliche Verantwortung in der Region" im November zu Ende. Svenja Bröckling aus dem Reputationsmanagement der Öffentlichen Versicherung Braunschweig und Annette Schütz, Leiterin Unternehmenskommunikation von BS ENERGY referierten am 24. November 2009 über das umfangreiche Engagement der beiden Unternehmen. Veranstaltungsort war wie üblich der große Saal im Haus der Braunschweigischen Stiftungen.

Am 8. Oktober 2009 fand ein weiterer Vortrag im Haus der Braunschweigischen Stiftungen statt: Rechtsanwalt Michael Redbrake aus Hannover referierte zum Thema "Stiftungsgründung - Alternativen zur rechtlich selbstständigen Stiftung". Michael Redbrake ist nach fünfjähriger Tätigkeit in der Finanzverwaltung NRW und dem Studium der Rechtswissenschaften als Fachanwalt tätig. Seit 2008 ist er Leiter des Bereichs HealthCare NonProfit Foundations der PricewaterhouseCoopers AG am Standort Hannover.

Am 10. September 2009 um 17.00 Uhr sprach Dr. Stefan Stolte über "Stiftung, Treuhand, Stiftungsverein, Stiftungs-GmbH oder Stiftungs-AG: Über die Rolle der Rechtsformenwahl bei der Institutionalisierung von gemeinnützigem Engagement". Der Jurist Dr. Stefan Stolte leitet seit 2005 den Bereich Personal, Recht und Grundsatzfragen beim Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft in Essen. Darüber hinaus ist er Dozent für Stiftungsrecht an der ebs - european business school in Oestrich-Winkel sowie an der Deutschen Stiftungsakademie Berlin. Dr. Stolpe ist außer­dem Mitglied der Expertengruppe "Fundraising by universities from philanthropic sources" der EU-Kommission und im Legal Committee des efc - european foundation center Brüssel.

Am 18. Juni 2009, 17.00 Uhr informierte zum Thema "Stiftungen führen: Privates Engagement zwischen Profilierung, Kooperation und Wirkung" Stefan Nährlich. Stefan Nährlich ist Wirtschaftswissenschaftler und Geschäftsführer von Aktive Bürger­schaft, dem Kompetenzzentrum für Bürgerengagement der Volksbanken Raif­feisenbanken in Berlin. Er lehrt an der Universität Münster im Studiengang "Nonprofit Management und Gover­nance" und ist Mitglied des Beirates von Glocalist Medien, Zeitschrift für Wirt­schafts­ethik.

Am 14. Mai 2009 beleuchtete Professor Dr. Ulrich Burgard von der Universität Magedeburg das wichtige Thema "Haftungsfragen in Stiftungen". Professor Burgard ist seit Februar 2008 Mitglied des Börsenrats der Börse Berlin, seit 2007 Direktor des Forschungszentrums für Sparkassenentwicklung und seit Sommersemester 2003 C4-Professur für Bürgerliches Recht, Handels- und Wirtschsftsrecht, Law and Economics an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.

Am 21. April 2009 ging es um die Evaluation sektorenübergreifender, kooperativer Projekte. Stephan Koch, UPJ Mainz (Bundesinitiative "Unternehmen: Partner der Jugend" e.V. mit Hauptsitz in Berlin; www.upj-online.de) nahm die Besucher mit auf eine Reise in Welt der immer wichtiger werdenden Projektevaluation, also der Erfolgskontrolle. Im Anschluss an seine Ausführungen entwickelte sich wieder einmal eine rege Diskussion, die aufzeigte, wie hetrogen sich der Umgang mit diesem Themenkomplex gestaltet.

Am 26. März 2009 informierte Dr. Hans Fleisch über "Erfolgsstrategien für Stiftungen". Herr Dr. Hans Fleisch ist seit 2005 Generalsekretär des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen. Er ist außerdem Geschäftsführer der Deutschen StiftungsAkademie sowie ehrenamtlich engagiert in Stiftungen und Vereinen, wie bspw. der CinemaxX-Stiftung. Darüber hinaus wurde er 2007 von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen zum "Beauftragten ZivilEngagement" eingesetzt. Den Vortrag finden Sie in der Rubrik Download.

Am 5. Februar 2009 informierten Juliane Raddy und Alexander Gieß von der studentischen Unternehmensberatung Consult One um 17.00 Uhr über "Unternehmensberatungen und Stiftungen, Zusammenarbeit leicht gemacht". Beide Referenten sind studentische Berater und Mitglieder des Consult One e.V.. Als erste studentische Unternehmensberatung im Großraum Braunschweig wurde Consult One im Juli 2002 gegründet und ist seit 2004 Mitglied im Bundesverband Deutscher Studentischer Unternehmensberatungen e. V. (BDSU). An diesem Abend gab es einen kurzen Rück­blick über die bisherige Zusammenarbeit von Consult One mit Stiftungen, wobei der Schwerpunkt auf der Pro­duk­­tivität solcher Kooperationen lag. Zusätzlich wurden Beispiele genannt, wie Stiftungen bei speziellen Problemstellungen durch kreative Ansätze und mit externer Unterstützung kostenschonend zu Lö­sun­gen kommen können.

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